Sprungziele
Inhalt
Datum: 27.05.2021

Viel los in Steinheim

Liebe Bürger*innen,

Steinheim wächst! Eine gute Nachricht, die ich an dieser Stelle gerne verkünde. Sowohl Kernstadt als auch Ortschaften verzeichnen eine rege Baulandnachfrage. Sicherlich trägt hierzu bei, dass wieder Tendenzen hin zu einem Leben im ländlichen Raum festzustellen sind. Bei der Entscheidung für einen neuen Lebensmittelpunkt spielen die unterschiedlichsten Aspekte eine Rolle, werden bewertet und abgewogen: Attraktivitätsgrad des Wohnumfeldes, Vorhandensein potentieller Ausbildungs-/Arbeitsplatzangebote, eine gute Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur, Moderne Wohnformen für Senioren, Freizeitangebote – das sind aus meiner Sicht die entscheidenden Kriterien. Politik und Verwaltung haben in den vergangenen Jahren Baumaßnahmen und Projekte umgesetzt, die Steinheim in allen Bereichen punkten lassen und arbeiten auch weiterhin an einer zukunftsfähigen Stadt Steinheim. Die Verwaltung betreibt eine intensive Wirtschaftsförderung, geht dabei auch schon einmal ungewöhnliche Wege. Aber es braucht für die erfolgreiche Umsetzung mutige und investitionswillige Unternehmen. Als Bürgermeister bin ich dankbar, dass wir sie in langer Tradition hier am Standort haben, oder aber als Neuansiedelungen begrüßen dürfen – Konzernniederlassungen, mittelständische Familienunternehmen, Einzelunternehmen – bereit, diese Wege mit uns zu gehen. Jüngst zu nennen

Das Foto zeigt ein Portrait des Bürgermeisters Carsten Torke im grauen Sakko und weißem Hemd mit rot weiß blau quer gestreifter Krawatte.
Bürgermeister Carsten Torke

Firma Friedrich Meißner & Sohn – das Steinheimer Unternehmen FMS-Outsourcing ist auf Wachstumskurs und verlegt seine Produktionsstätte in die ehemalige Citypassage. In dem seit 15 Jahren leerstehenden Objekt entsteht auf 1.500 Quadratmeter ein moderner, Roboter-gestützter Schichtbetrieb. Bereits heute fertigen dort 30 Mitarbeiter Bauteile für die Elektroindustrie.
Mit der Purrmann Immobilien GmbH ist ein weiteres Steinheimer Unternehmen zu nennen, das aktuell im Industriegebiet „Auf der Frankenburg“ investiert. Auf dem 11.000 Quadratmeter großen Gelände wird in wenigen Wochen eine 4.000 Quadratmeter große Lagerhalle für den Logistikbetrieb entstehen. Gerne hat die Stadt bei der Suche nach der idealen Erweiterungsfläche nah des Firmensitzes unterstützt.
Als Neuansiedlung im Industriegebiet Bergheim durfte ich das Unternehmen „Krüger //Schulze“ begrüßen. Der Spezialist für Fahrzeugaufbauten und Sonderanfertigungen aus Marienmünster baut auf rund 18.000 Quadratmetern neu und investiert mehr als 1,5 Millionen Euro. Bislang hat das Unternehmen für Spezialfahrzeuge seinen Sitz in Marienmünster und beschäftigt 26 Mitarbeiter sowie zwei Auszubildende. Durch die Betriebsvergrößerung sollen es künftig rund 35 Mitarbeiter werden.

Mit Dr. med. Angelica Rosero konnte für Steinheim eine Kieferorthopädin gewonnen werden. Bereits seit April ist sie in den modernisierten, hell und ansprechend gestalteten Praxisräumen in der Hospitalstraße 6b für ihre Patienten da. Dr. Rosero hat in besonderem Maße auch in die technische Ausstattung investiert und bietet fachärztliche zahnmedizinische Leistungen mit viel Erfahrung und neuestem Standard.

„Neustart“ heißt das Trauercafé von Dr. Anne Bielemeier, zu dessen offizieller Eröffnung in dem ehemaligen Leerstand Höxterstraße 7 ich vor wenigen Tagen gratulieren durfte. Selbst jung verwitwet, unterstützt sie in Foren junge trauernde oder in anderen schwierigen Lebenssituationen befindliche Menschen. Der frisch renovierte und liebevoll gestaltete Raum lädt ein, dies nun auch im persönlichen Gespräch an einem geschützten Ort zu tun.

Ich danke allen Vorgenannten für ihr Engagement in Steinheim und wünsche gutes Gelingen bei der Umsetzung.

Wirtschaft und Heimat sind eng verwoben – dies wird in dem Engagement der Graf Metternich-Quellen einmal mehr deutlich. Der „Brunnen“ wie ihn die Vinsebecker nennen, ist Akteur in dem LEADER-Projekt „Heimatapfel“. Der Heimatapfel ist ein Produkt der Streuobstwiesen im Kreis Höxter. Neben einem fairen Ankaufspreis für das Obst wird die Arbeit rund um die Obstbaumpflege sowie eine extensive Flächennutzung in den Streuobstwiesen im Kreis Höxter mit 8 Cent pro Flasche unterstützt. Ein Pilotprojekt für regionale Wertschöpfung.

Lassen Sie sich die feine Saft-Schorle schmecken!

Herzlichst
Carsten Torke
Bürgermeister